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Wege für Aschaffenburger BürgerInnen zum Ehrenamt

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Keine unnötigen bürokratischen Hürden für Ehrenamtliche!

 

Auf Initiative des Freistaates Bayern hat die Finanzministerkonferenz am 22.10.2015 nahezu einstimmig das Bundesministerium der Finanzen aufgefordert, künftig unnötige bürokratische Hürden für ehrenamtlich Tätige bei der Anerkennung von Aufwandsspenden abzubauen.

Ehrenamtlich Tätige können in Ihrer Steuererklärung sogenannte Aufwandsspenden geltend machen und dadurch ihre Steuerlast minimieren. Eine Aufwandsspende ist der Verzicht auf die Erstattung von Aufwendungen, wie z.B. Fahrtkosten. Derzeit muss der Ehrenamtliche aufgrund eines BMF-Schreibens vom 25.11.2014 gegenüber seinem Verein alle drei Monate nach Fälligkeit des jeweiligen Erstattungsanspruchs schriftlich erklären, dass er auf die Bezahlung der Aufwendungen verzichtet.

Bei regelmäßiger ehrenamtlicher Tätigkeit führt dies zu unnötiger Bürokratie. Mit ihrem Beschluss haben die Finanzminister der Länder das zuständige Bundesfinanzministerium gebeten, in solchen Fällen statt der Drei-Monatsregel eine Jahresfrist vorzusehen. 

Einzelheiten sowie die Bedeutung der Aufwandsspenden ergeben sich aus dem beigefügten Informationsleitfaden "Aufwandsspenden".

Die eingeforderte Erleichterung der Dokumentationspflicht ist ein wichtiger Schritt zur Verbesserung der Rahmenbedingungen für das ehrenamtliche Engagement, der vielen Personen zugutekäme, die in den bayerischen Vereinen ehrenamtlich tätig sind, z.B. als Vorstandsmitglieder, freiwillige Helfer, Trainer, Ausbilder, Erzieher oder nebenberufliche Pfleger von alten, kranken oder behinderten Menschen.

PDF-Download: Informationsleitfaden "Aufwandsspenden".

 

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